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Haushoch: So viel kosten die 10 teuersten Wolkenkratzer der Welt

Hamburg, 02. Dez 2014 - Überall auf der Welt entstehen gigantische Hochhausprojekte, die sich in Punkto Höhe gegenseitig zu überbieten versuchen. Doch nicht nur durch ihre physischen Ausmaße brechen die Wolkenkratzer immer neue Rekorde – auch die Kosten der Gebäude erreichen stets neue, schwindelerregende Höhen. Die ausgeklügelsten Designs und nachhaltigsten Konzepte, luxuriöse und ausgefallene Features sowie modernste Materialien, Techniken und Systeme – all das verschlingt zum Teil astronomische Summen. Emporis (www.emporis.de), der internationale Anbieter von Gebäudeinformationen, hat nun eine Liste der zehn teuersten Wolkenkratzer der Welt zusammengestellt.

Der mit Abstand teuerste Wolkenkratzer der Welt ist zurzeit das One World Trade Center in New York City, welches direkt neben dem Gedenkplatz für die am 11. September 2001 zerstörten Twin Towers errichtet wurde. Das 3,9 Mrd. Dollar teure Gebäude wurde nach den modernsten Sicherheits-Standards entworfen und bietet Besuchern durch eine Aussichtsplattform im 100. Stock einen atemberaubenden Blick über Manhattan. Während Platz 1 alle anderen unangefochten überragt, liefern sich die Verfolger auf Platz 2 hingegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit Kosten von jeweils 1,9 Mrd. Dollar liegen das extravagante Luxushotel The Palazzo in Las Vegas und der Gewinner des Emporis Skyscraper Awards 2013 The Shard in London gleichauf.

Den 4. Rang belegt das Taipei 101 in Taiwan. Das ausgefallene Design des 1,76 Mrd. Dollar teuren Büro-Turms basiert auf der chinesischen Glückszahl 8 und wurde vollständig nach den Lehren des Feng Shui ausgerichtet. Überraschenderweise nicht einmal halb so teuer wie der Spitzenreiter One World Trade Center war der Bau des Burj Khalifa in Dubai. Obwohl dieses Projekt der Superlative den Titel des höchsten Gebäudes der Welt inne hat, schafft es das Burj Khalifa mit 1,5 Mrd. Dollar gerade einmal auf Platz 5 der teuersten Wolkenkratzer. Gleichermaßen kostspielig, jedoch von vergleichsweise geringer Größe, ist das Sheraton Huzhou Hot Spring Resort in China. Dessen einzigartige Ring-Form, die das Luxushotel wie einen überdimensionalen Donut aussehen lässt, stellte eine besondere Herausforderung für die Architekten und Statiker dar und katapultierte es ebenfalls auf Platz 5 der teuersten Wolkenkratzer der Welt.

Platz 7, das CapitaGreen in Singapur, zeichnet sich insbesondere durch seine die Fassade überwuchernde Bepflanzung und einen beeindruckenden „Sky Forest“ auf dem Dach aus, der die Büros des 1,4 Mrd. Dollar Projekts mit zusätzlicher Frischluft versorgt. Der zehntplatzierte, 1 Mrd. Dollar teure Chifley Tower in Sydney hingegen verfügt über ein riesiges hydraulisches Pendel, das im Inneren des über 20 Jahre alten Gebäudes dafür sorgt, dass der Wolkenkratzer nicht in zu starke Schwingungen gerät.

Die Gründe für die immensen Kosten von Wolkenkratzern sind durchaus unterschiedlicher Natur. Einige Gebäude werden bereits kostenintensiv geplant, um beispielsweise den modernsten Umwelt-Standards zu entsprechen. Andere Projekte hingegen werden durch unvorhergesehene Ereignisse und Verzögerungen während der Bauphase immer kostenintensiver. Zu letzteren gehört unumstritten die Hamburger Elbphilharmonie, deren Fertigstellung nun für 2016 geplant ist und die bisher mit Kosten von 1 Mrd. Dollar zu Buche schlägt – wodurch sich das vielseitige Konzerthaus bereits jetzt den 8. Platz in der Liste der teuersten Wolkenkratzer der Welt sichert.