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China gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Emporis Skyscraper Award

Hamburg, 01. Nov 2016 - Der 632 Meter hohe Shanghai Tower überzeugte durch seine elegante Spiralform. Neben dem Design beeindruckte die Jury besonders die nachhaltige und umweltfreundliche Bauweise. Wie eine Thermoskanne hat die Fassade ein Doppelwandsystem, welches das Gebäude zu einem der energieeffizientesten Hochhäuser macht. Den Weltrekord brechen die Fahrstühle des Gebäudes: Sie sind derzeit die schnellsten der Welt und befördern die Besucher in weniger als einer Minute auf die Aussichtsplattform in 561 Meter Höhe.

Auf den zweiten Platz wählte die Jury den Evolution Tower aus Moskau. Der 246 Meter hohe Turm besticht vor allem durch seine extravagante Form. Jede Etage dreht sich jeweils um drei Grad im Vergleich zu dem vorangegangenen Stockwerk. Insgesamt hat das spiralförmige Gebäude eine Drehung von mehr als 150 Grad. Das Design ist inspiriert durch die Basilius-Kathedrale in Moskau und Tatlin’s unmöglichem Turm.

Das drittplatzierte Projekt ist Il Dritto aus Mailand. Die charakteristische Form des Gebäudes brachte ihm den Namen „Il Dritto“ (dt. „die Gerade“). Inspirationsquelle für das Design war die Skulptur „Unendliche Säule“ von dem rumänisch-französischen Bildhauer Constantin Brâncuși. Der 210 Meter hohe Turm wurde von der japanischen Architektin Arata Isozaki und der Italienerin Andrea Maffei entworfen und ist heute Standort der Unternehmenszentrale des deutschen Versicherungskonzerns Allianz. Die Jury lobt neben der Form vor allem seine außergewöhnliche Fassadengestaltung. Der Wolkenkratzer überzeugte durch seine aufwendig gestaltete, wellenförmige Fassade.

2015 sind Wolkenkratzer aus vier Kontinenten in den Top 10 der Skyscraper Awards vertreten. Die USA, als Wiege der Hochhaus-Architektur bekannt, ist dieses Mal allerdings nicht in den Top 5 vertreten.